Lobbyarbeit: Alles verbieten, was man selbst macht.

Laut der TAZ (http://www.taz.de/Springer-und-das-Leistungsschutzrecht/!120841/) will der sich-auf-die-Kernkompetenzen-besinnender Axel Springer Verlag bei Google weiterhin „zitiert“ werden, in dem sie anscheinend das Opt-In von Google akzeptieren:

Ausgerechnet der Axel-Springer-Verlag (Bild, Welt), dessen Lobbyisten so sehr für ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage gekämpft haben, verzichtet darauf, sich das neue Gesetz gleich zum Start zunutze zu machen. Wie ein Verlagssprecher am Montag auf Anfrage taz sagte, hat sich der Konzern per „Opt-in“-Verfahren entschieden, mit seinen Inhalten weiterhin in den Angeboten von Google gelistet zu werden – darunter auch der bei Verlagen vielfach umstrittene Newsaggregator Google News.

Sei’s drum, verwirrend ist nämlich die Aussage, inwiefern der im-digitalem-liegt-die-Zukunft-Verlag dies weiterhin zulässt:

In dieser „Übergangsphase“ erteile die Axel Springer AG der Google Germany GmbH ein sogenanntes Opt-in zur Nutzung ihrer Inhalte in Form von Textauszügen, „allerdings unter der Maßgabe und mit ausdrücklichem Hinweis, dass dies nur vorläufig bis zur geregelten Rechteverwertung und ohne Anerkennung der einseitig von Google gesetzten Konditionen geschieht“.

Irrhetorik? Juristenwitz? Man könnt‘ vermuten, dass IM Friedrich irgendwann mal als fachlicher Berater für Sicherheitsfragen für die diese-Schmarotzer-sollen-endlich-mal-was-zahlen AG tätig sein wird.

 

 

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