Auch Journalisten haben mal keine Lust …

Heise ist immer für Lästereien gut -so wie einige Parteien und Firmen.

Zum Beispiel Heute, mit dem Bericht über einen aus Sicht von Thilo unhaltbaren Zustand im Bezug auf den Mag-Ich-Drücker von Facebook. Welch‘ Glück es doch sei, dass wir alle drei in einen Artikel bekommen. Mal davon abgesehen, dass mir der Thilo von allen Datenschutzbeauftragten Politikern der liebste zu sein scheint. Das lag lange daran, dass ich von keinen anderen wußte. Aber zurück zum Thema

Es geht um den nachfolgenden Absatz aus der Heise 7-Tage-News Meldung »Facebook vs. Datenschützer: Streit um Like-Button geht weiter«

Den Kieler Datenschützern reicht dieses Vorgehen nicht: „Die teilweise vorgeschlagene ‚Lösung‘ über einen Doppelclick, bei dem zunächst eine Informationsseite geöffnet und eine Einwilligung eingeholt wird, geht zweifellos in die richtige Richtung, aber nur den halben Weg: Die Profilbildung bei Facebook lässt sich derart nicht verhindern, wenn man den Plugin nutzen möchte. Zudem setzt eine wirksame Einwilligung voraus, dass Nutzende wissen, worin sie einwilligen. Da Facebook aber bisher nicht offenlegt, was es mit den Nutzerdaten macht, fehlt es weiterhin an der nötigen Information.“ Das bedeutet allerdings auch, dass die 2-Klick-Lösung ohne ein separates Popup, das erst die Einwilligung der User zur Aktivierung der Funktion einholt, nicht ausreichend wäre. Zum einen also müsste vor Aktivierung des Buttons immer eine Informationsseite angezeigt und eine explizite Einverständniserklärung eingeholt werden, eine Aktivierung einfach durch Klick reichte nicht. Zum anderen scheinen die Kieler Datenschützer der Ansicht zu sein, dass solch eine Einwilligung gar nicht möglich ist, da die User keine Informationen über die erstellten Profile erhalten.

Zuerst dachte ich, ich würde wieder nur mit trüber Hornhaut und den Hirnregionen, die ausschließlich für die kognitiven Angelegenheiten zuständig sind, diesen Text lesen. Nein, das steht wirklich da. Was hat der Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg da nur angestellt? Ist die Verunsicherung hinsichtlich Zitaten und zitieren und indirekte Rede und wörtliche Wiedergabe und Erzählung jetzt schon bei den Journalisten angekommen. Bei der VIERTEN Staatsmacht unsere freiheitlichen demokratischen Gemeinschaftsdepression?

Und wieder ein Tag an dem Themen wie Altersarmut, Einheitsrente, Börsencrash und Inflation keine Bedrohung darstellen. Schon gar nicht brauchen wir davor Angst haben – es kommt eh noch viel schlimmer.

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